Chuck Ragan ist ein Teil der Musikgeschichte, zumindest in Punkrock-Gefilden. Seine Band Hot Water Music war, ist und bleibt unbeschreiblich beachtenswert und eigenständig. Bewaffnet mit der altbekannten Whiskey-Stimme gibt es nun aber auch wieder ein Soloalbum des Sängers, das auf den Namen »Gold Country« hört. Eine Akustikgitarre, ein Mann, machmal Bandunterstützung – und letztlich eine sehr programmatische Platte. Mit anderen Worten ist alles wieder sehr Countrybelassen – da darf sogar das 20-minütige Knistern eines Lagerfeuers als »Bonustrack« nicht fehlen. Alles in Allem wird er damit nicht die Welt verändern, aber ob das überhaupt sein Anspruch war, ist ja eh in Frage zu stellen.