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Alec Troniq

Uncrufter 1000 EP/ Cataract Four EP/ AAA Efficiency EP

(Ipoly004/ Etui014/ Broque056)


Alec Troniq wird immer besser und diese Erkenntnis ist nicht der Tatsache geschuldet, dass wir hier im Elbtal nur unseren eigenen Scheiß abfeiern. Mit gleich drei neuen Veröffentlichungen schreitet der Herr mit den vielen Aliasen in Richtung Landesgrenze, auf Deejay.de konnte er Anfang Oktober bereits die Pole-Position klarmachen. Zweimal Vinyl und einmal Digital in zehn Tagen ist jedenfalls eine gute Bilanz. Die »Uncrufter 1000 EP« kommt mit fünf Tracks daher, die sich brilliant in das, was auf »Ipoly« bisher veröffentlicht wurde, einfügen. Mit dabei sind neben dem Titeltrack auch Fin's Lampenladen (plus Kaufmann & Ferdinand Remix) sowie ein Haito-Remix von Sub Aquers, der einem den Boden unter den Füßen wegzieht. Fünf Technotracks, die ordentlich nach vorn schieben und hin und wieder auch eine ganz kleine Portion Melancholie gefuttert haben. Mit »Cataract Four« wird's noch besser. Das Ding vereint drei Titel, für die die beiden Dresdner von 2Hot Sounds von Banjo, Cajon und Gitarre lieferten. Die Zusammenarbeit hat sich mehr als gelohnt, wer das Geklöppel von Ricardo Villalobos mag, wird auch hieran seine helle Freude haben, obgleich die Tracks von Alec Troniq wesentlich dynamischer und treibender gebaut sind und sowohl im Wohnzimmer, als auch Live bestens funktionieren dürften. Auch bei der »AAA Efficiency EP« waren 2Hot beteiligt – die Gitarrenchords auf »The Hills Ashore« stammen von den Beiden und sorgen dafür, dass der Track sich sukzessive zur kleinen Rave-Hymne auswächst. Mit den zwei weiteren Titeln navigiert Alec sich sicher durch den melodischen Techno-Ozean. Die beiden Remixe – einer eher sphärisch, der andere dem Versprechen »House = Party« folgend – sind sozusagen das Sahnehäubchen und bestärken im Kopfnicken. Das hier sind drei sehr solide EPs, die durchaus das Zeug dazu haben, auch außerhalb sächsischer Gefilde große Beachtung zu finden.
Gf.o.M.
www.alectropolis.de
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